Wie Du jede Prüfung bestehst

Jeder kennt es, jeder hasst es. Egal ob in der Schule, in der Uni, an der Arbeit o.Ä – „wir lernen nie aus“ und das bedeutet leider auch fast immer: Klausuren/Prüfungen schreiben.

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Ich habe mich lange damit beschäftigt, wie ich effektiver lerne und vor Allem gelassener in Klausuren gehe. Hier habe ich Dir 10 wirklich hilfreiche und wohl eher ungewöhnlichere Tipps aufgelistet:

Das Lernen:

Eine gute Note oder eine bestandene Prüfung beginnt nicht beim Schreiben selbst, sondern schon Wochen vorher in der Vorbereitung. Dem Lernen.

  1. Fange früh genug an

Ja, dieser Tipp hört sich wirklich dämlich an und jeder weiß im Prinzip, dass man nicht einen Tag vor einer wichtigen Prüfung mit dem Lernen anfangen sollte. Schaffe Dir schon früh genug einen Überblick, wie viel Zeit die Vorbereitung schätzungsweise kosten wird und mache Dir einen strukturierten Plan.

2. Entspannungsmusik

Diesen Tipp habe ich von einer Kommilitonin und fand ihn anfangs (wie Du jetzt wahrscheinlich auch) ziemlich lächerlich. Aber ich habe es getestet und kann zu 100% sagen ES HILFT! Es gibt inzwischen zahlreiche stundenlange Playlists bei Youtube, die Dir helfen Deinen Puls beim Lernen herunterzufahren, dass Du Dich besser konzentrieren kannst.

Ein Beispiel für meine Lernmusik (Youtubelink)

3. Kaugummi kauen

Wenn wir uns (über einen längeren Zeitraum) konzentrieren verlangt unser Gehirn Energie und wir haben irgendwie ständig das Bedürfnis etwas essen zu müssen. Wer kennt das nicht? Statt alle 10 Minuten zum Kühlschrank zu laufen, habe ich angefangen Kaugummi zu kauen. Das Kauen an sich fördert nachweislich die Konzentration und wir tricksen unseren Körper gezielt aus. Das ist nämlich gar kein Hunger 😉

Ein kleiner Tipp am Rande: Zuckerfreier Kaugummi setzt erst nach ca. 10-15 Minuten die mehrwertigen Alkohole frei, sprich wenn der Kaugummi labberig schmeckt. Erst dann hat einer zuckerfreier Kaugummi erst Kalorien! Also immer schön vorher ausspucken.

4. Trinke genug

In stundenlangen Lernextasen ist es mir nicht nur einmal passiert, dass ich das Trinken einfach vergessen habe. Aber gerade dann, wenn unser Gehirn auf Hochtouren läuft brauchen wir genügend Flüssigkeit, um unter Anderem Kopfschmerzen vorzubeugen.

5. Time Deine Lern- und Pausenzeiten

Während des Lernens stelle ich mir immer 2 Timer: Einen für ca. 60 Minuten intensives Lernen und einen für ca. 15 Minuten Pause. Intensives Lernen bedeutet dabei, dass ich mich nicht von Handy, etc. ablenken lasse und dieses bewusst auf „Stumm“ schalte und von mir weg lege.

Pause bedeutet nicht, pausenlos am Handy zu hängen und meine Augen weitere 15 Minuten zu beschallen und anzustrengen, sondern wirklich PAUSE zu machen: Auf der Couch liegen, eine Kleinigkeit snacken, einen kurzen Powerwalk an der Luft machen oder Ähnliches. Ich wiederhole diese 60-15-Minuten-Regel einige Male und mache dann eine größere Pause, in der ich beispielsweise ins Training fahre oder eine große Runde mit dem Hund spazieren gehe. Das ist natürlich jedem selbst überlassen, je nachdem, was einen ablenkt oder entspannt. Wir brauchen diese Pausen um dem Gehirn die Möglichkeit zu geben neu gewonnene Informationen sacken zu lassen und zu verarbeiten. Irgendwann können wir nämlich nichts mehr produktiv aufnehmen.

6. Mache Dein Auto (oder die Bahn/den Bus) zu deinem mobilen Schreibtisch

Klingt erstmal komisch – ist aber einfach und genial:

Wie viele Stunden verbringen wir im Auto/in öffentlichen Verkehrsmitteln am Tag, in der Woche oder im Monat. Ich will es gar nicht wissen. Auch ich höre liebend gerne Musik, aber grade in Phasen, in denen es um jede Minute Lernen geht, kann auch die Zeit während des Fahrens bewusst als auch unterbewusst genutzt werden. Dafür lade ich mir einfach Hörbücher (zahlreiche Lernvideos/Hörbücher auch auf Youtube) zur bestimmten Thematik auf mein iPhone und höre mir diese während der Fahrt an. Wir haben grundsätzlich 3 Möglichkeiten zu lernen: Durchs Lesen/Sehen, durchs Hören, durchs Schreiben oder durchs Erklären/laut beantworten. Das Lernen durchs Hören nutzen wir allerdings viel zu selten. So hast du ganz locker mal 1 Stunde nebenbei am Tag gelernt.

P.S.: Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, dass Du Dir selbst Sprachnotizen aufnimmst, mit denen Du dann lernst – quasi Dein eigenes Hörbuch 🙂

 

Die Prüfung:

7. Das Kurzzeitgedächtnis

Du solltest am Tag der Prüfung natürlich alles grundlegend und umfassend gelernt haben. Trotzdem kann es immer helfen, wenn Du Dir Deine Notizen/Karteikarten/Sprachnotizen etc. vor der Prüfung mehrmals durchliest. Dabei solltest Du nicht jedes einzelne Wort lesen, sondern Deine Texte einfach nur überfliegen. Dein Unterbewusstsein nimmt die Informationen kurzzeitig auf, diese sind dann aber spätestens nach der Prüfung auch wieder verschwunden. Trotzdem kann das natürlich nochmal 1-2 Punkte ausmachen.

8. Rescue-Tropfen

Seitdem ich in der Uni bin, plagt mich immer wieder die Prüfungsangst. Wochenlange intensive Vorbereitung von einer Masse an Stoff – und dann die Panik, dass es doch nicht reichen könnte. Mein Puls schlägt schon den Abend vor der Klausur auf 180, meine Hände sind feucht und kalt.

Rescue-Tropfen sind ein homöopathisches Beruhigungsmittel. Man mag von Homöopathie halten was man möchte, aber ich habe diese beispielsweise meinem Hund (der panische Angst vorm Autofahren hatte) vor den Fahrten gegeben und es hat wirklich etwas gebracht. Ich nehme meist morgens nach dem Aufstehen und direkt vor der Klausur eine Pipette direkt in den Mund.

Rescue-Tropfen findest Du in der Apotheke oder beispielsweise hier bei Amazon:

Rescue-Tropfen

9. Dextrose

Vor einer Prüfung sollte man natürlich sowieso auf eine angemessene Kohlenhydratzufuhr achten, dass das Gehirn mit genügend Energie versorgt wird. Trotzdem können kurzkettige Kohlenhydrate durch ihre schnelle Verwertung dem ganzen kurz vor der Klausur nochmal einen Schub geben.

10. Denk an was Schönes

Du hast Dir nun alles nochmal schnell in Dein Kurzzeitgedächtnis geprägt, Deine Rescue-Tropfen genommen, Dein Dextro eingeschmissen und die Uhr zeigt Dir kurz vor Prüfung an. Leg jetzt nochmal alle Sachen zur Seite, schau nicht auf Dein Handy, schau nicht auf Deine Lernzettel, sprich nicht mit Deinem Freund, sondern konzentrier Dich 1-2 Minuten auf einen schönen Gedanken, ein positives Erlebnis oder einfach nur einen schönen Moment. Versuch nicht daran zu denken, dass du scheitern könntest, sondern denk an etwas AUSSCHLIEßLICH Positives. Und glaub mir, Du wirst mit einem ganz anderen Gefühl und einem anderen Mindset an die Klausur gehen also sonst.

 

 

VIEL ERFOLG (denn bei einer guten Vorbereitung brauchst Du kein Glück)

#larrylifts

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